Mensch. Gesellschaft. Meer.
7 Fragen an Severino Negri

«Als Zauberer kann ich auch fliegen»

Wenn man ihn fragt, woher er kommt, sagt er, «aus der Region Zürichsee». Und leben tut er da, «wo sein Zuhause steht». Ihm gefällt das Geheimnisvolle. Deswegen ist Severino Negri wohl Mentalmagier und Hypnosetherapeut geworden. Und ganz nach den Worten des US-Philosophen Ralph Waldo Emerson sagt der 43-Jährige: Lebe jeden Tag mit dem Ziel, die Welt um dich ein bisschen zu einem besseren Ort zu machen.
#gemeldet

Gorillas statt Schoggihasen

Sie stehen wieder in den Regalen, die Osterhasen. Doch die süße Versuchung beinhaltet ein gewaltiges Problem: Der Kakao, der für ihre Herstellung nötig ist, wird unter prekären Bedingungen produziert. Das EU-Sorgfaltspflichtengesetz, das auch für viele Schweizer Konzerne bindend sein wird, droht zu verwässern. Dies will die Aktion «Angry Gorilla» verhindern.
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Die Geschichte von Zerins Flucht #1

Mutter, hab keine Angst

Zerin wurde in der Türkei verfolgt und vertrieben – doch mit ihrer Flucht in die Schweiz hat sie es geschafft, ihr Leben und das ihrer Kinder zu retten. Die Biographie «Mutter, hab keine Angst» verwebt eine Geschichte der Flucht mit dem politischen Kontext des kurdisch-türkischen Konflikts und zeigt den Umgang mit Minderheiten auf.
Femme géniale #5

«Wir fordern eine völlige Neugestaltung der Welt»

Chemieprofessorin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin der ersten Stunde – die Bernerin Gertrud Woker engagierte sich ein Leben lang für eine gerechte und gewaltfreie Welt. Bis ihre Familie sie in die psychiatrische Anstalt einweisen ließ, weil sie angeblich an Verfolgungswahn litt.
#zitiert

«Steh auf und geh! Es ist dir kein Knochen gebrochen.»

andersRum #4

Wir wissen viel, verstehen aber wenig

In den letzten 300 Jahren hat der «moderne Mensch» sein mechanistisch-wissenschaftliches Weltbild ad absurdum geführt. Unser Wissen wächst zwar täglich, doch es ist nur in einem sehr beschränkten Biotop hilfreich.
das Interview

«Schluss mit der Pflästerli-Politik!»

Diese Rentnerinnen gehen bis zum Äußersten: Nachdem die Klage der KlimaSeniorinnen von allen juristischen Instanzen in der Schweiz abgeschmettert wurde, nimmt sich nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte dem emblematischen Fall an. Auf der Anklagebank sitzt die Schweizer Regierung. Grund: Sie verletzt das Menschenrecht auf Leben und Gesundheit, weil sie zu wenig gegen den Klimawandel unternimmt.
Meer

Die Plastikfischer

Es begann mit einem Urlaub – und endete in der Erfindung einer schwimmenden Barriere, die Plastikabfälle in Flüssen abfängt, bevor sie ins Meer münden.
Konzernverantwortung

Neuer Nachhaltigkeits-Index für Unternehmen

Achten Sie beim Einkauf auf Öko-Labels? Ist überall Bio drin, wo Bio draufsteht? Muss Nachhaltigkeit teuer sein? Welchen ökologischen Fußabdruck hinterlässt der Arbeitgeber? Um diese Fragen zu beantworten und mehr Transparenz bei Unternehmen zu schaffen, wird in Österreich zurzeit ein umfassender Nachhaltigkeits-Index aufgebaut.
Quallen

OceanLove #3

Faszinierendes für alle, die das Meer lieben.
Naher Osten

Das Land der untergehenden Sonne

Erst durch das schwere Erdbeben anfangs Februar ist das türkisch-syrische Grenzgebiet wieder in den Fokus der Medien gerückt. Doch die Region wird seit mehr als zehn Jahren von einem Krieg zermürbt, der immer komplexer wird. Eine Analyse von Kurdistanexperte Thomas Schmidinger.
Rohstoffe

Kurz vor zwölf heult die Sirene

Im südperuanischen Espinar werden Metalle aus der Erde geholt, die auch in unseren Handys und Computern landen. Wer sich gegen die verursachte Umweltverschmutzung wehrt, wird mundtot gemacht. Reportage.
#zitiert

«Wir sind die Enkelinnen der Hexen, die ihr nicht verbrennen konntet.»

#gemeldet

Uno verabschiedet Meeresschutz-Abkommen

Nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen haben die Vereinten Nationen am Wochenende endlich Nägel mit Köpfen gemacht: Bis 2030 sollen 30 Prozent der Ozeane unter Schutz stehen. Die Umweltorganisationen sind erleichtert.
Femme géniale #4

Wild, mutig und extrem

Eine gerechtere Welt, das wollte sie. Und dafür war sie zu allem bereit – auch die Waffe in die Hand zu nehmen. Die Deutschargentinierin Tamara Bunke liebte Lateinamerika und kämpfte für dieselben Ideale wie Che Guevara. In Bolivien versuchten sie gemeinsam eine politische Umwälzung herbeizuführen – aussichtlos.