Schafhüter im kargen Anden-Hochland
Espinar 2022, © Miguel Gutierrez
Die Viehzucht stellt eine der wichtigsten Lebensgrundlage der ländlichen Gemeinden in den peruanischen Anden dar. Schafe, Kühe und Alpacas weiden oft ohne Einzäunung in der kargen Landschaft auf über 4000 Metern über Meer, so dass sie von Pastoren und Hunden gehütet werden. Doch die Funktion der Viehhüter geht weit über diese praktische Aufgabe heraus. Sie haben eine zentrale Rolle in der indigenen Gesellschaft, da sie verschiedene Gemeinden miteinander vernetzen. Zum Beispiel durch Tauschgeschäfte, bei denen Fleisch oder Wolle gegen Produkte eingetauscht wird, die nur in tieferen Lagen produziert werden kann – zum Beispiel Früchte oder bestimmte Gemüsesorten.
Fischerdorf in Vietnam
Mũi Né 2015, © Pascal Ochsenbein
Das Fischerdorf Mũi Né an der Ostküste von Vietnam ist bei Surfern beliebt. Im Gegensatz zum Strand sieht das Zentrum des Dorfes jedoch ein bisschen einfacher aus, die Bevölkerung scheint nicht wirklich vom Tourismus zu profitieren.
Altstadt von Fes
Fes 2018, © Alvaro Rey
Die Altstadt der marokkanischen Großstadt Fes gilt als eine der größten und am besten erhaltenen historischen Städte der arabisch-muslimischen Welt. Obwohl es 1912 als Hauptstadt von Rabat abgelöst wurde, hat Fes seinen Status als kulturelles und geistiges Zentrum des Landes behalten. Das Foto zeigt einen Straßenhändler, der am Fuß eines pittoresken Tors seine Waren frühmorgens zum Verkauf ausbreitet.
Überbauung für Urlauber
Scheveningen 2019, © Sabine Mittermeier
Das leere Riesenrad am Strand: Scheveningen war einmal ein idyllischer Strandort nahe Den Haag, mit ein paar kleinen Hütten und Fischerbooten. Heute ist diese niederländische Küste überbaut mit «Bettenburgen», damit tausende Urlauber Platz finden. Wenn sie aber nicht da sind, wirkt die Gegend einsam.
Oranger Mond
Rota 2023, © Juan Jose Corbeto Alonso
Im andalusischen Dorf Rota in der Nähe von Cadiz ist es nicht außergewöhnlich, dass der Mond sich orange-rot zeigt und wie ein Sonnenuntergang aussieht. Dass er zudem übergroß erscheint, hängt mit der so genannten Rayleigh-Streuung zusammen, die auftritt, wenn der Vollmond sich zwischen der Erde und der Sonne befindet.
Flussbad in der Abendsonne
Santa Cruz 2023, © Darwin Russell
Im Südosten Boliviens kann es sehr heiß werden: Im Licht der untergehenden Sonne sieht man die Silhouetten zweier Personen, die sich im Fluss Río Piraí abkühlen. Der Fluss fließt unter anderem an der bolivianischen Millionenstadt Santa Cruz vorbei. Der Name Piraí, auch Piray, kommt aus der indigenen Sprache Guaraní und besteht aus den Wörtern «pira» ( Fisch) und «y» (Wasser).
Die Zeit vergeht – nicht
El Tajín 2021, © Camilla Landbø
Die fehlenden Buchstaben auf der Steintafel zeigen, wie die Zeit vergeht. Das gilt nicht für das mexikanische Mädchen, das gelangweilt in der Schubkarre auf ihre Eltern wartet. Sie sitzt vor dem Eingang der Ruinenstadt El Tajín, die aus der Zeit vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus stammt. Diese liegt nahe der Ostküste Mexikos im Bundesstaat Veracruz und besteht aus mehreren pyramidenförmigen Stufentempel.
Ein Bild starrt zurück
Niederlande 2019, © Sabine Mittermeier
Besucherinnen und Besucher betrachten das Gemälde «Die Magere Compagnie» der niederländischen Maler Frans Hals und Pieter Codde. Gleichzeitig scheinen die Figuren auf dem Bild auch die Betracher zu beobachten.
Enten am Baden
Bern 2017, © Pascal Ochsenbein
Herr und Frau Ente schwimmen an einem winterlichen Tag auf dem Fluss Sorgue. Der Fluss fließt durch die kleine Stadt L’Isle-sur-la-Sorgue, die in der Provence liegt, im Südosten von Frankreich.