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das Interview – Im Korsett Teil 1

«Die ideale Frau ist hübsch und pflegeleicht»

Ein Frauenbild, das immer noch viele Männer haben, sagt Leena Hässig. Dies und viel anderes bemängelt die Gewaltberaterin und Psychologin an der aktuellen gesellschaftlichen Realität. Mit diesem Interview starten wir die Serie «Im Korsett», die während der nächsten Monate Einblicke in die beklemmende Welt der Frauen gibt.
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Wann dürfen wir auf einen laizistischen Staat hoffen?

2023 ist ein festliches Jahr: Vor 175 Jahren wurde die moderne Schweiz gegründet. «Und damit der Staat mit dem progressivsten Wahlrecht europaweit», sagt Claude Longchamp, Historiker und ehemaliger Polit-Experte des Schweizer Fernsehens. Mit der Bundesverfassung 1848 blieb die Schweiz aber christlich.
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«Niemand ist vor Extremismus gefeit»

Selbst er schließt nicht aus, dass er extrem werden kann. Dabei ist Dirk Baier ein Experte, wenn es um Extremismus geht. Jahrelang hat er in Deutschland kriminologisch geforscht. Heute leitet der 46-jährige Sachse das Institut für Delinquenz und Kriminalprävention in Zürich. Das Interview ist Teil 1 der Mini-Serie «Extremismus».
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«Schluss mit der Pflästerli-Politik!»

Diese Rentnerinnen gehen bis zum Äußersten: Nachdem die Klage der KlimaSeniorinnen von allen juristischen Instanzen in der Schweiz abgeschmettert wurde, nimmt sich nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte dem emblematischen Fall an. Auf der Anklagebank sitzt die Schweizer Regierung. Grund: Sie verletzt das Menschenrecht auf Leben und Gesundheit, weil sie zu wenig gegen den Klimawandel unternimmt.
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Der lange Schatten von Kolumbus

Das Rechtssystem in Lateinamerika baut hauptsächlich auf europäischer Gesetzgebung auf – und zwar auf kolonialer. Indigenes Verständnis von Recht und kollektive Prozesse werden dadurch übergangen, sagt der peruanische Rechtsanwalt Ramiro Llatas.
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«Beim sogenannten Offensichtlichen bin ich schaumgebremst»

Obwohl er sich intensiv mit Wut und Empörung beschäftigt, bleibt Bernd Stegemann während des Gesprächs auffallend ruhig. Der Mann, der inzwischen Twitter meidet, sagt: «Social Media sind eine Art Anabolika, um Gefühle möglichst gross zu füttern.» Der 55-jährige Dramaturg arbeitet in Berlin, lebt zeitweise in Brandenburg.